| Die nächsten Termine: | Sommerfest Waldburg | am 20.05.2012 | in Waldburg |
| Fronleichnam | am 07.06.2012 | in Bodnegg | |
Komme möglichst spät in die Probe, Du fällst dann recht angenehm auf. Der Dirigent freut sich, dass Du doch noch gekommen bist. Er klopft gern ab, lässt die Plätze wechseln, damit auch Du einen Platz erhältst und wartet geduldig, bis Du möglichst umständlich Dein Pult aufgestellt, die Noten gesucht und Deine Privatgespräche beendet hast.
Gibt der Dirigent das Zeichen zum Beginn, so geht Dich das nichts an, sondern blase einige Tonleitern und Kadenzen. Der Dirigent kann warten, Du hast Dich ja auch gedulden müssen bis er so gnädig war.
Klopft der Dirigent bei einer schlechtklingenden Stelle ab, so blase noch wenigsten 10 Takte weiter, Du kannst Dich bei dieser Gelegenheit als Solist hören lassen und der Kapellmeister wird Dir eine Anerkennung nicht versagen können.
Die dynamischen Zeichen sind höchst überflüssige Dinge. Blase ruhig hurtig laut darauf los, der Komponist würde sich ehrlich freuen, wenn er Dich und Deine hochmusikalische Auffassung bewundern könnte.
Solltest du bei einem Auftritt mal etwas liegenlassen, so ist das nicht so schlimm, denn der Vorstand freut sich wenn Er dir alles nachtragen kann.
Sollte auf Deiner Klarinette ein Polster oder das Blatt unbrauchbar sein, sollte die Mechanik auf Deiner Trompete versagen, dann repariere den Fehler nicht etwa zu Hause, sondern während der Probe. So erhältst Du diverse gute Ratschläge kostenlos und die Kollegen warten gern.
Das Einstimmen des Instruments ist eine unnötige Prozedur. Verlasse Dich auf Dein wundervolles Gehör, das Dich nie betrügt! Durch Nachlassen oder Treiben des Tones erzielst Du immer eine einwandfreie Stimmung.
Gibt der Dirigent seine Erklärungen, so hört nicht auf diesen Quatsch. Wenn Du während dieser Zeit eine heikle Stelle übst oder Dich mit Deinem Nachbarn unterhältst, dann hast Du die Zeit entschieden besser genutzt. Was kann Dir schon der Dirigent Neues erzählen.
Nimmst Du die Noten mit nach Hause, dann jedenfalls nicht zu dem Zweck um in einer freien Stunde zu üben. Kommt eine Stimme in Verlust, so ist das kein Schaden, der Notenwart fühlt sich hoch geehrt wenn er Dir eine neue Stimme kopieren darf.
Als Schlagzeuger hast du es am Besten, du brauchst nur mitzuspielen wenn dich der Dirigent extra auffordert, weil das was in den Noten steht ist eh nur Quatsch, du kannst es so viel besser, und alle freuen sich wenn es richtig laut ist.